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Stark für Zwei – CrossFit und Schwangerschaft

January 4, 2017

--english version below--

 

Stark für Zwei – CrossFit und Schwangerschaft

 

Name - Katharina Hartmann a.k.a. Kathi

Alter - 35 Jahre

Beruf - Sportpsychologin

Sport – Rugby seit 2002, CrossFit seit 2014

 

Animarum: Hallo Kathi, erzähle uns wie du zu CrossFit kamst!

Kathi: Eine Mitspielerin hatte ein Schnuppertraining für mein Rugbyteam organisiert, worauf schnell ein zweites folgte. Ich kann mich noch gut erinnern wie ich am Ende am Boden lag und dachte „härtestes Training meines Lebens“. Das hat natürlich Lust auf mehr gemacht, und es war ziemlich schnell klar, dass es mich für meinen Teamsport optimal fit machen würde.

 

 

Animarum: Bei dir gab es eine Besonderheit. Du hast während deiner ersten Schwangerschaft trainiert, und jetzt ist es wieder soweit - herzlichen Glückwunsch von uns! Würdest du denn deine Erfahrung mit uns teilen? Kann man CrossFit und Schwangerschaft gut verbinden?

Kathi: Zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft war ich, was den Sport angeht, erst einmal sehr verunsichert und habe versucht, mich ausführlich zu diesem Thema zu informieren. Ich empfand aber das, was ich las und hörte, als wenig hilfreich, vor allem für trainierte Sportlerinnen. In dieser Phase war es für mich wichtig, mit Stefan (Head Coach CF Animarum) als ehemaligen Intensiv-Krankenpfleger einen Coach an meiner Seite zu haben, der mir etwas von meiner Sicherheit zurückgeben konnte. Im Grunde hat er mir verständlich gemacht, dass das Kind in meinem Bauch erst einmal gut geschützt ist und ich es nicht sofort in Gefahr bringe, sobald ich beispielsweise Seil springe oder ähnliches. Denn das Kind einem Risiko auszusetzen ist etwas, was keine Mutter will. Somit fiel für mich die Entscheidung, dass ich CrossFit (eine kontaktlose Sportart) als wichtigen Teil meines Lebens während der Schwangerschaft beibehalten wollte.

 

Animarum: Was ist Deiner Meinung nach in diesem Lebensabschnitt für das Training wichtig, worauf kommt es an?

Kathi: Jede Schwangerschaft verläuft trotz aller Parallelen gleichzeitig sehr individuell, weshalb es keinen Standard-Fahrplan gibt. Für die werdende Mutter ist es deshalb wichtig, die Signale des eigenen Körpers gut wahrzunehmen und diese auch zu beachten. Entscheidend ist, dass man von gut ausgebildeten Coaches betreut wird, die jederzeit in der Lage sind, die Übungen entsprechend zu skalieren, also den körperlichen Bedürfnissen und der Form anzupassen. Ich betrachte es als geteilte Verantwortung, damit ein spaßiges, gutes und effizientes Training gelingen kann. Die Athletin ist dafür verantwortlich, auf die Signale ihres Körpers und ihres Kindes zu hören und diese, wenn nötig, mitzuteilen, und die Coaches sorgen für die entsprechende Trainingsanpassung. Grundsätzlich gilt natürlich in dieser Zeit „lieber einen Ticken vorsichtiger als zu leistungsorientiert“. Das Privileg, im Training einen Gang rausnehmen zu dürfen, genießt man als Schwangere natürlich auch manchmal (grinst).

 

Animarum: Viele Frauen klagen über Rückenschmerzen (vermehrt während der Schwangerschaft) und andere Beschwerden. Wie hat Dir CrossFit in der Hinsicht geholfen?

Kathi: Manche Schwangerschaftsbeschwerden liegen quasi in der Natur der Sache und lassen sich nicht vermeiden. Beispielsweise war mein Körper nach über zehn Jahren Rugby muskulär recht fest. Da habe ich mächtige Rückenschmerzen gekriegt, als die Hormone anfingen, meine Muskeln, Bänder und Sehnen aufzulockern, es lief kurzzeitig gar nichts mehr. Das ging aber genauso schnell wieder vorbei wie es gekommen war. Manchmal musste ich mit dem Sport aussetzen, weil mein Körper mir einfach signalisiert hat „Es wäre nicht gut, wenn Du das jetzt tust!“. Aber alles in allem verliefen meine Schwangerschaften bislang ausgezeichnet. Keine nennenswerten Rückenbeschwerden, keine übermäßige Gewichtszunahme, guter Schlaf, ein gutes Energielevel und innerliche Ausgeglichenheit. Das regelmäßige Training hat mit Sicherheit einen entscheidenden Beitrag geleistet, körperlich wie mental.

 

 

 

Animarum: …und über die Geburt hört man ja auch oft, dass sie sehr anstrengend sein soll.

Kathi: Mit großem Abstand das anstrengendste, was ich je gemacht habe! Vielleicht lag es daran, dass mein Kind mit dem Hintern voraus in die Welt wollte und ich deshalb mehr arbeiten musste.  Ein gefühlter Deadlift mit 200kg für gefühlte zweihundert Wiederholungen. Wie man das ohne regelmäßiges Training übersteht, weiß ich nicht. Für mich war es in dem Moment wichtig zu wissen, was ich zu leisten imstande bin. Im Nachhinein fiel beim Fachpersonal das Wort Bilderbuch-Geburt, wobei ich mir unter dem Begriff was anderes vorstelle (lacht). Knallhart war es schon. Umso stolzer ist man danach darauf, was man als Mutter-Kind-Team geschafft hat.

 

Animarum: Nach der Entbindung deines ersten Kindes hattest du ein großes Ziel vor Augen, nämlich es wieder in die Rugby Mannschaft zu schaffen. Da haben wir mehrere Fragen an Dich. Wie schnell nach der Geburt konntest du wieder trainieren? Wie schwierig ist es, für das Team ausgewählt zu werden? Wie schnell warst du dank CrossFit wieder beim Alten?

Kathi: Das Bedürfnis, mich wieder zu bewegen, kam etwa zwei bis drei Wochen nach der Geburt, wobei das mehr sanfte Gymnastik war, Stichwort Skalierung der Übungen. Von da an ging es Schritt für Schritt aufwärts, allerdings war der Weg erst einmal steinig. Das schwierigste war, das Training organisatorisch unterzukriegen, jetzt da das Kind auf der Welt war. In meinem Frust ging ich auf die Coaches zu, weil ich das nicht alleine durchlaufen wollte, und das war wirklich hilfreich. Sie hatten gute Tipps, und zusammen lassen sich Schwierigkeiten einfach besser meistern. Zusammengefasst: Der Trainings-Wiedereinstieg ging schnell, nach vier Monaten nahm ich dann am Athletiktraining meiner Mannschaft teil, nach etwa sechs bis sieben habe ich Rugby gespielt, und zehn Monate nach der Geburt wurde ich von der Trainerin für die deutsche Meisterschaft im 7er Rugby nominiert. Optimal-Ziel erreicht! Darauf bin ich schon stolz… zumindest nehme ich es nicht als selbstverständlich. Meine frühere Fitness habe ich nicht zu hundert Prozent erreicht, da ich zehn Monate nach der Geburt meiner Tochter wieder schwanger wurde. Aber ich denke, ich war nah dran, und das macht große Lust auf ein zweites Comeback.

 

 

 

Animarum: Oft wird eine Schwangerschaft als Behinderung gesehen, wo die Frau wohl nichts mehr machen kann/darf… Leider… Was hast du dazu zu sagen?

Kathi: Diese Sichtweise verträgt sich meiner Meinung nach nicht mit den Anforderungen, denen eine Mutter im Alltag gegenübersteht. Darauf bin ich körperlich lieber gut vorbereitet. So macht mir das Leben einfach mehr Spaß.

 

Animarum: Also um es zusammenzufassen hat Dir CrossFit einiges gebracht, du warst gesund und fit in beiden Schwangerschaften, hast Dich gut von der ersten erholt, und die zweite läuft bislang auch problemlos. Was würdest du denn anderen Frauen empfehlen, was Sport und Kind angeht, während oder nach der Schwangerschaft?

Kathi: Ehrlich gesagt gilt meine Empfehlung allen Frauen, unabhängig von der Lebenssituation. Traut euch! Tut es einfach! Am Ende geht es ja darum, sich in seiner Haut wohlzufühlen, was auch immer es dafür braucht. Ich kann verstehen, wenn jemandem CrossFit nicht liegt und es einfach nicht das Passende ist. Total in Ordnung! Oft höre ich aber vor allem von Frauen, dass sie sich nicht trauen oder sich nicht fit genug dafür fühlen. Damit steht man sich ein Stück weit selbst im Weg. Ganz gleich, welches Ziel ihr habt oder wo ihr aktuell steht, vertraut euch, traut euch, geht die ersten Schritte und genießt es, euren Zielen Stück für Stück näher zu kommen und sie am Ende zu erreichen. The sky is the limit!

 

Animarum: Vielen Dank, Kathi! Bis bald im Training! :-)

 

 

 

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Twice as strong – CrossFit and pregnancy

 

Name - Katharina Hartmann a.k.a. Kathi

Age - 35

Job – sports psychologist

Sport – Rugby since 2002, CrossFit since 2014

 

Animarum: Hi Kathi, tell us about how you came to CrossFit!

Kathi: One of the players on my team had organized an introductory training for the whole rugby team, which was swiftly followed by a second one. I can very well remember how at the end of the workout I was lying on the floor, thinking to myself “this was the toughest training of my life!”. Obviously, this made me want to do it even more and I quickly realized that it would make me optimally fit for my team sport.

 

 

Animarum: There is a particularity with you however. You trained during your first pregnancy and now, you’re at it again – congratulations by the way! Would you mind sharing your experience with us? Is it possible to successfully combine CrossFit and pregnancy?

Kathi: At the beginning of my first pregnancy, I was very skeptical about working out and I began to read up on the subject. What I came across was very unhelpful though, especially in the case of trained athletes. It was really important to me to have Stefan (Headcoach CF Animarum) standing by my side during this phase. As former male nurse in the pediatric ICU, he helped me regain confidence in myself. Basically, he helped me understand how my baby is well protected in my stomach and why it wouldn’t be endangered at first by jumping rope or jumping altogether for that matter, this was crucial since a mom doesn’t want to expose her kid to risks. That’s how I came to make the decision that I wanted to keep CrossFit (a no-contact sport) in my life even during my pregnancy.

 

Animarum: According to you, what is important in training in this period of your life and what does it come down to?

Kathi: Each pregnancy, though similar, is different and very individual which is why there is no standard plan. That’s why it is important for each mother-to-be to listen to the signals of her body and to follow the messages it sends her. It is key to surround yourself with great and knowledgeable coaches who are capable of scaling each movement in each situation to your body’s abilities. I consider it to be a shared responsibility between an athlete and her coach to make the training be fun, effective and satisfying. The athlete is responsible for listening to the signals that her body and her baby are sending and communicating them to her coach so that he can, in turn, make the correct adjustment in the training. A ground rule during this time of a woman’s life should always be “it’s better to go a bit easier than to push for performance”. It can be quite an enjoyable privilege to shift down a gear in training every now and then (smiles).

 

Animarum: Many women complain about back pains (increasingly during pregnancy) and other problems. How has CrossFit helped you?

Kathi: Some pregnancy difficulties just lie in its nature and are not avoidable. In my case, after 10 years of rugby, my body was pretty tight. I experienced pretty strong back pains when my hormones started to loosen my tendons, muscles and ligaments and even a time where I couldn’t really control my body correctly anymore. This time passed by as quickly as it came on though. There were days where I had to pass on sports, when my body was sending me the signal “today doesn’t feel like a good day where you should do it!”. All in all, my pregnancies were pretty uneventful. I had no bad back pains, no big weight gain, good sleep, good energy levels and was pretty peaceful. The regular training helped me out for sure, mentally and physically.

 

 

 

Animarum: …what about the delivery, it is well known for being physically strenuous.

Kathi: by far the toughest thing I have ever done! Maybe it was because my child decided to come in to this world butt first and I needed to work more for it. It felt like a deadlift with 200kg for two hundred repetitions. How you can withstand this without regular training? I don’t know. It was important for me to know what I am capable of in those moments. In the aftermath, I remember the hospital personal talking about a delivery by the book but I can tell you I thought that would have been something else (laughs). It was extremely tough. That makes one even prouder of having accomplished it as a mom-kid team.

 

Animarum: you had one big goal postpartum: making the rugby team once again. We have a few questions for you. How quickly after delivery did you start training again? How hard is it to be picked for the team? How quickly did you return to your former level of fitness with CrossFit?

Kathi: The need for movement hit me about 2 to 3 weeks after the birth of my kid. Movement at that time was defined as light gymnastics, focusing on scaling the exercises. It was step by step from there but it was a bumpy road at the start. The most difficult part was trying to train with the newborn baby. I got frustrated and went to talk to my coaches so as to not have to bear with it alone and this was really helpful. They were of great council and a problem shared is a problem halved. In short: getting back into training went fairly fast. After four months, I participated in the athletic training of the rugby team, after 6-7 months, I was back on the field playing rugby again and after about 10 months after having given birth, the rugby trainer picked me to be on the team for the German championship of 7’s rugby. Goal reached! I am pretty proud of that… and I for sure don’t see that as granted! I haven’t reached my full former level because I got pregnant about 10 months after the birth of my first child. But I was definitely close to it and that just makes a second comeback even more thrilling.

 

 

 

Animarum: In too many cases, unfortunately, is a pregnancy seen as a handicap where the woman can’t/shouldn’t do anything anymore… what can you say about that?

Kathi: This point of view is not one I can understand if you consider all that a mother needs to through in her day-to-day life. I’d rather be physically well prepared! Life is just so more much fun to live then.

 

Animarum: To sum up, CrossFit really brought you some great help, you were healthy and strong through both pregnancies, recovered very well from your first and the second one is absolutely no problem right now. What would you recommend other women when it comes to sports and children during or after the pregnancy?

Kathi: To be honest, my recommendation is valid for all women, independent of their life situation. Dare to! Just do it! In the end, it’s all about feeling good in your own skin and doing the necessary to feel it. I can understand if someone doesn’t like CrossFit and it is not the perfect fit for her/them. That’s totally ok! However, I often hear from women, that they don’t dare to or are to unfit. That’s the best option to stand in your own way. No matter what your goals are and where you stand, trust yourself and dare to, take the first steps and enjoy your getting nearer to your goals and then, eventually, to reach them. The sky is the limit!

 

Animarum: Thanks a lot, Kathi! See you soon in training! :-)

 

 

 

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